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Anton Amort

Geboren bin ich am 24. Januar 1962. In der Kunstschmiedewerkstatt meines Vaters in Matrei am Brenner war es mir möglich, den Wert eines zeichnerischen Konzeptes und den achtungsvollen Umgang mit verschiedenen Materialien spielerisch zu erlernen.
 
1980 absolvierte ich in der HTL Fulpmes die Fachschule für Metallbearbeitung und Werkzeugbau und 1983 die Meisterprüfung für das Handwerk Schlosser.
 
Im Zeitraum von 1982-1997 war ich als Kunstschmiede- u. Schlossermeister im elterlichen Betrieb tätig, bis ich mich 1997 dazu entschloss, selbstständig als freischaffender Künstler tätig zu sein.
 
In der Fachschule für Bildhauerei und Malerei Innsbruck, in verschiedenen Sommerakademien und einschlägigen Kursen erlernte ich künstlerische und bildhauerische Techniken, wie Bronzeguss, Radierung, Fotographie und verschiedene Maltechniken.
 
Seit 1985 bis heute konnte ich meine Skulpturen, Bilder und Plastiken auf zahlreichen Kunstausstellungen in Österreich, Italien, Deutschland und Luxemburg präsentieren und meine Leidenschaft für Kunst vor internationalem Publikum beweisen.
 
Heute lebe ich mit meiner Frau Barbara und meinen zwei Kindern Tanja und Christoph als freischaffender Bildhauer in Matrei am Brenner und arbeite an unterschiedlichen Projekten für den öffentlichen Raum sowie für Privatkunden.

 

Ich freue mich über einen Besuch in meinem Atelier in Matrei,

Anton Amort

Zum Werk Anton Amorts

Öffnungen fordern zu Durchblicken auf und der Schauende wird schnell zum Beobachter, zum Bild-Mitgestalter. Auch Spiegelflächen lassen sich hin und wieder entdecken, die den Betrachter in die Skulptur aufnehmen, um ihn unausweichlich als Teil des Ganzen zu vereinnahmen. Letztlich scheint jedoch alles um einen imaginären Kern zu kreisen. Dinge schließen weitere Dinge ein. Einbetten, einschließen, drehen um ein Inneres. Unterschiedliches in Beziehung Setzen, formal geborgen fließend, niemals gegeneinander wertend.

Rhythmus und Dynamik ist eines der wesentlichsten Merkmale der Skulpturen von Anton Amort. Bewegung scheint die harten Materialien, gleich einem akustischen Signal im Ohr, zu durchfließen. Alles ist ausgerichtet auf eine der Natur entnommene Lebendigkeit. Das Lichtspiel in ihren reflektierenden Oberflächen verstärkt den Klang, den man von ihnen auszugehen vermutet.

So manch besonders spektakuläres Fundstück, scheinbar ohne weitere Bearbeitung verwendet, direkt auf einen Form und Dynamik verstärkenden Träger montiert, vermittelt surrealistisch erzählende Manier. Die Skulptur „Fabelwesen“, wo ein vom wilden Wasser eines Gebirgsbaches ausgewaschenes, stark geschwungenes Holzstück, die Bewegung eines lebendigen Wesens suggeriert, verdeutlicht diese Charakteristik des Ausdruckes.

Im bisher geschaffenen Werk von Anton Amort ist vor allem die andauernde Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen Natur und Abstraktion zu erkennen, ohne dass er dabei das Ideal der Naturvorgabe zu verlassen versucht. Wie dieser Katalog in der Auflistung der öffentlichen Arbeiten zeigt, gelingt es Amort, ohne die Interpretation der Symbolik zu schwächen, seine Ideen auch in beinahe monumentale Größe umzusetzen. Eine unglaubliche Eigenschaft, an der bereits viele Künstler scheiterten.

Seine ausgeprägte Persönlichkeit, die er in Kunst umzusetzen weiß, beinhaltet alle aufgezeigten, kunstvermittelnden Aspekte, die sein bisheriges Werk so persönlich, harmonisch und voller Ästhetik entstehen ließ. Als Freund wünsche ich ihm, dass er stets sich selbst und der Natur als Quelle und Zentrum seiner Kunst treu bleibt.

 Mag. Josef Farnik

Besichtigungen

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6143 Matrei am Brenner, Österreich